SSC Bad Vilbel II – VGG Gelnhausen I 3:0 (25:12, 25:11, 25:14)

Eine desolate Vorstellung gab es nicht etwa für die Gelnhäuserinnen bei den Burgfestspielen, sondern im Sportzentrum Bad Vilbels zu erleben.

Nachdem am letzten Spieltag bereits eine stark eingeschränkte Mannschaft in Bad Homburg zur Verfügung stand, konnte die Lage innerhalb von sieben Tagen nicht verändert werden, sodass das Team zwar nominell spielfähig war, aber durch viele Verletzungen stark eingeschränkt nur wirken konnte.

Zu Beginn legte das Team aus der Barbarossastadt gelungen los und ging zunächst in Führung, doch schon im ersten Satz zeigte sich die eingeschränkte Wirkung der Mannschaft. Mit Vanessa Völker (Knieverletzung), Gitte Jakob-Ossinger (Rückenverletzung), Birte Hensel (Sprunggelenksverletzung), Tamara Brandner (Schulterverletzung), sowie Shirley Freund (Infekt) konnten die Oberligistinnen gerade mal zwei gesunde Spielerinnen stellen. „In der Oberliga reicht das halt einfach vorne und hinten nicht. Wir müssen als Team fit auf dem Feld stehen, ansonsten sind wir nicht wettbewerbsfähig.,“ so die Einschätzung der Teamsprecherin Gitte Jakob-Ossinger. „Bad Vilbel ist im normalen Zustand für uns eine lösbare Aufgabe. Umso ärgerlicher ist eben die sehr deutliche Niederlage.“ Für die kommenden zwei Spieltage ist die Lage wohl weiterhin angespannt. „Es ist nicht klar, wie die Verletzungen auskuriert werden können innerhalb der nächsten zwei Wochen. Wir hoffen, dass das ein oder andere Malheur bis dahin geheilt ist,“ urteilt die stellvertretende Trainerin Kerstin Mecke. Der nächste Spieltag findet am Schelmenmarktsonntag um 16 Uhr in der Sporthalle der Grimmelshausen Gymnasium gegen den Mitaufsteiger Eintracht Frankfurt statt – potentiell eine gute Chance Punkte zu sammeln.

Es spielten: Walter, Hensel, Brandner, Jakob-Ossinger, Freund, Landau, Völker