VGG Gelnhausen I vs. SSC Bad Vilbel II: 1:3 (20:25, 25:23, 11:25, 10:25) Die in den Sportlerwahlen der Gelnhäuser Neuen Zeitung zur weiblichen Mannschaft des Jahres 2016, sowie in den Sportlerwahlen des Gelnhäuser Tageblatts drittplatzierten Mannschaft des Jahres 2016 gewählten Volleyballoberligistinnen spielten am vergangenen Sonntag gegen die überraschenden Tabellenführerinnen aus Bad Vilbel. Aktuell im Abstiegskampf gefordert erinnerten sich die Gelnhäuser Damen an das im Herbst des letzten Jahres stattgefundene Auswärtsspiel, bei dem eine fast komplett lädierte Mannschaft aus der Kreisstadt gegen die Gummiwand aus Vilbel antrat und deutlich verlor. Als Ziele des Rückspiels wurde ausgewiesen, dass „wir unangenehm sind und die Tabellenführerinnen ärgern, aber auch den Spaß am Spiel wiederfinden und die positiven Rückmeldungen der letzten Tage für uns nutzen,“ so Trainerin Lilli Sokolowski. Positiv eingestellt startete die Heimmannschaft stark in den ersten Satz und konnte sehr konzentriert viele Angriffe abwehren. Durch variable Angriffe setzte die VGG die Gäste unter Druck, die erst bei einem Spielstand von 16:19 endgültig wegziehen und den Satz für sich entscheiden konnten. Zum zweiten Satz witterten die Barbarossastädterinnen die Chance, das Spiel abzunehmen. Sie standen sehr kompakt im Feld, sodass eine flexible Verschiebung bei Angriff und Abwehr viele Punkte sicherte. Die in den letzten Spielen mangelnde Absprache in der Feldabwehr konnte dieses Mal sehr effizient verändert werden und führte so deutlich zu einer enormen Steigerung. Hinzu kamen druckvolle Angriffe der Außenangreiferin Tamara Brandner und ein sehr effektiver Block. Dies führte zum absolut verdienten Satzgewinn. Doch stellten die Bad Vilbeler Lilien das Team daraufhin in Satz drei um, resultierend in starken Abwehrsituationen und Punktgewinnen. Die Gelnhäuser Außenangreiferin Annika Broda musste sich im Verlauf des Satzes ihrer Erkrankung hingeben und ausgewechselt werden. Die Umstellung mit Mittelblockerin Gitte Jakob-Ossinger über die Außenposition dauerte ein paar Ballwechsel, sodass Bad Vilbel wegziehen konnte und den Satz sehr deutlich für sich entschied. Im abschließenden vierten Satz produzierten die Damen unter Trainerin Lilli Sokolowski zu viele Eigenfehler und konnten nicht mehr den Anschluss halten. „Insgesamt war dies das beste Spiel soweit in der Rückrunde,“ zog die pausierende Außenangreiferin Shirley Freund aus dem Zuschauerraum das Fazit und ergänzte: „Die letzten vier Wochen haben die Mädels in dieser Konstellation erst zusammen trainiert und in dieser Zeit sehr an ihrem Zusammenspiel gefeilt. Der Trend geht ganz klar nach oben.“ Nächsten Samstag geht es zur Frankfurter Eintracht, die die VGG wieder ärgern will und vielleicht auch mal wieder Punkte einfahren kann.

Es spielten: T. Brandner, A. Broda, V. Fratman, G. Jakob-Ossinger, K. Mecke, S. Oetterer, L. Sokolowski, V. Völker, K. Walter